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06.04.2018Mark SpiesslDigital Payment

Leckereien, die Keiner möchte … oder: Wenn Apple es nicht schafft, wer dann?

Apple pay

Als ein begieriger Anhänger zukünftiger Zahlungsentwicklungen ist es einmal mehr ernüchternd die letzten Apple Pay Nutzungszahlen schwarz auf weiß zu sehen.

Apple, dessen Anhänger fast alles für die Marke tun und ausprobieren würden, solange es von Apple ist, verliert anscheinend das Apple Pay Spiel. Und mit Apple, ehrlich gesagt, vielleicht auch jeder sonst. Die Zahlen sind nicht nur stagnierend, sie gehen bereits stellenweise zurück. Sicher, jeder Apple-Anhänger ist bereit, neue Funktionen auszutesten. Doch scheinbar, sobald die Neuerung jener ersten paar "Pieps" ins Ohr gegangen sind, greifen die Leute wieder auf das Altbekannte zurück – auf dass, was sie genutzt haben, bevor sie jemand zur Kreditkartenzahlung per Smartphone zwingen wollte.

Hat Apple etwas falsch gemacht?

Zu wenig Akzeptanz? Berater, die eifrig dabei sind, nicht-traditionelle Zahlungen zu verkaufen, werden Ihnen sofort die Huhn-und-Ei-Theorie vorhalten: Zu wenig POS, ungeschultes Personal an der Kasse … Und ich, sowohl als Apple-Fan und als Berater, würde das auch sehr gerne glauben. Aber ehrlich gesagt, vielleicht – nur vielleicht – ist das gar nicht das Problem. Vielleicht wurde die wunderbare Welt der Finanzindustrie in ihrer mobilen Zahlungsverrücktheit, ihrem Hype von der Zukunft-der-Zahlungssysteme so ergriffen, dass sie komplett vergessen haben zu prüfen, ob der Kunde das überhaupt gewollt hat, ob er einen Bedarf nach einer neuen Zahlungsart überhaupt empfindet.

Ist mobile Bezahlung nur eine Übergangstechnologie?

Jahrelang ist die Menschheit zur Bank gegangen, hat Geld abgehoben, ist zum Verkäufer gegangen und hat Geld gegen Waren und Leistungen getauscht. Der Verkäufer brachte das Geld zurück zur Bank und hat es wieder dort abgelegt.

Clever?

Na ja, leichter als Hühner gegen eine Ziege zu tauschen, aber heute amüsieren wir uns darüber, wie "primitiv" diese Art der Zahlung war. Wir haben das Geld schließlich dematerialisiert und es auf ein Stück Plastik gepresst. Nun tauschen wir eine Nummer für eine Ziege ein, der Ziegenhändler die Nummer für das Geld auf seinem Konto...

Na ja, leichter als Hühner gegen eine Ziege zu tauschen, aber heute amüsieren wir uns darüber, wie "primitiv" diese Art der Zahlung war. Wir haben das Geld schließlich dematerialisiert und es auf ein Stück Plastik gepresst. Nun tauschen wir eine Nummer für eine Ziege ein, der Ziegenhändler die Nummer für das Geld auf seinem Konto...

Ja, amüsiert euch nur weiter! Heute dematerialisieren wir dieses kleine Stück Plastik und glauben, das sei modern... sogar revolutionär, wenn Sie so wollen – oder wie es FinTechs nennen: disruptiv .

Aber wir haben immer noch dieses alte Teil namens Kasse. Wir sind so in unserer Vergangenheit stehengeblieben, dass man sogar im Internet einen „Einkaufskorb“ verwendet und dann „zur Kasse geht“. Genau wie früher.

Warum ist es so schwierig, die Kasse aufzulösen?

CNP@POS könnte so einfach sein … und könnte sich als mehr als ein disruptiver Weg erweisen, als "nur" Plastikkarten zu dematerialisieren … Aber mehr dazu im nächsten Blogbeitrag …


Author: Mark Spiessl, SYNGENIO AG

Foto source: Pixabay

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