Der Syngenius, Ausgabe 28
Der neue Personalausweis für Onkel Emil
Neulich rief mich mein inzwischen 78-jähriger Onkel Emil an. Der ältere
Bruder meiner Mutter weiß, dass sein Neffe „irgendwas mit Computer“ zu
tun hat und meldet sich immer bei mir, wenn mit diesem „Zeugs“ was nicht
läuft: „Ja, sag mal, das gibt’s doch wohl nicht“, poltert er gleich los.
„Da denk ich mir: Emil, du bist nicht mehr ganz so gut zu Fuß, jetzt
machst du dir auf deine alten Tage noch ein Computer-Konto auf. Und was
passiert? Ich muss jetzt doch zur Post schlurfen, um mich persönlich
auszuweisen. Meine Rede: Das Zeugs funktioniert einfach nicht!“
Ich kann den Unmut des alten Herrn verstehen. Das sogenannte
Post-Identverfahren ist ein „Medienbruch“, und keiner freut sich, wenn
er nach dem Ausfüllen eines Online-Formulars in die nächste Postfiliale
geschickt wird. So sage ich meinem Oheim erst mal das, was er am
liebsten hört: „Ja, hast recht, Onkel Emil.“ – „Weiß ich“, brummt es aus
der Leitung zurück.“
„Aber bald gibt’s den „neuen Personalausweis“. Dann kannst du dich ganz
einfach mit einem Chip identifizieren und dir den Weg zur Post sparen.“
– „Ach? Und wo steck ich den Chip dann rein? Etwa in den Briefkasten?“ –
„Nein, du legst ihn auf ein Lesegerät.“ – „Und woher krieg ich das?
Schickt mir das dann deine Firma, oder wie?“ – „Jaaaaa, ich bring dir
das dann vorbei und installier’ es dir“, antwortete ich in der Hoffnung,
dieses Gespräch baldmöglichst beenden zu können. – „Na, prächtig, das
wollte ich hören“, sagt Onkel Emil und legt auf.
Hm, da bin ich Onkel Emil mal wieder voll auf den Leim gegangen. Denn
wie schon so oft hat er mich geschickt dazu breitgeschlagen, dass ich
zuhause an seinem Computer rumschraube …
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Unterstützung beim Einführen elektronischer Identitäten benötigen:
syngenio ist mit seinem Partner achelos zur Stelle. In Sachen eID und sicheren Geschäftsprozessen bieten wir
alle Dienstleistungen – außer Lesegerät-Installationen bei Onkel Emil.
Das macht nur
Der Syngenius, der Sie hiermit herzlich grüßt.

